Aktuelles aus der Hochschulpolitik

  • Änderung der Allgemeinen Bachelor Prüfungsordnung durch den Akademischen Senat (AS)

    Auf seiner Sitzung am 11. Oktober will der Akademische Senat (AS) der Hochschule Bremen die Neufassung der Allgemeinen Bachelor-Prüfungsordnung beschließen. Eine gute Idee, schließlich lassen sich viele Probleme unseres studentischen Alltags auf die geltende Prüfungsordnung zurückführen.

  • Kongress „Nein zur Militarisierung von Forschung und Lehre – Ja zur Zivilklausel“

    Vom 27. bis 29. Mai 2011 fand in Braunschweig der Kongress zur bundesweiten Vernetzung von Initiativen und Hochschulen gegen die zunehmende Militarisierung der Hochschulen statt. Vorträge, Diskussionen und die Entwicklung von Handlungsmöglichkeiten hatten viel Raum an diesem Wochenende. Hintergrund des Kongresses ist die zunehmende Militarisierung der gesamten Gesellschaft. Diese Notwendigkeit einer staatlichen Militarisierung der Außenpolitik entsteht durch die Veränderung im Kapitalismus selbst. Egal ob man diese Veränderung mit Begriffen wie Kapitalismus oder Globalisierung kennzeichnet, immer deutlicher wird, dass die Wirtschaftsweise das Versprechen von Wohlstand und Entwicklung nicht einhält.

  • „AStA bemängelt Uneinsichtigkeit der Hochschule“

    Pressemitteilung des AStA vom: 07.05.2011:

    Studiengebühren als Finanzierungslösung / Hochschul-Ranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE)

  • AStA kritisiert die Einrichtung des dualen Studiengangs ISEE

    Pressemitteilung des AStA vom 28.01.2011:


    Der Hochschulpolitische Referent des AStA, Alexander G. Keckel, verurteilt die Entscheidung des AS: „Die Firmen mit denen eine Kooperation angedacht ist, sind größtenteils solche Unternehmen die Profite mit der Entwicklung und Produktion von Kriegsgeräten machen. Auch wenn die Hochschule versichert, dass Studierende nicht direkt an Rüstungsprojekten beteiligt sein werden – es bleiben Unternehmen die mit dem Leid und dem Töten von Menschen Geld verdienen. Man kann die Augen verschließen – aber die Verantwortung dafür müssen alle Beteiligten tragen.“

  • Neubau des GW3 an der Uni-Bremen

    Was ist das GW3 und warum ist es notwendig?

    Als Studierende verbringen wir die meiste Zeit des Tages an unseren Hochschulen. Unseren Hochschulen? Obwohl während des Studierendenleben die Hochschulen unseren Lebensmittelpunkt bilden haben wir wenig Möglichkeiten sie auch als einen Mittelpunkt unseres Lebens zu nutzen. Modulanmeldungen, Sprechzeiten, Ordnungen, Vorschriften, Anwesenheitslisten, Raumnutzungsanträge uvm. Alles ist reguliert. Es gibt keinen „Raum“ für eigene Gedanken, für den kritischen Austausch mit KommilitonInnen und/oder ProfessorInnen außerhalb von Vorlesungen. Die Hochschulen sind zu einem reinen Ort des Frontallehrens verkommen. Das muss sich ändern. Der kalten und unfreien Realitäten der Hochschulen muss eine Gegenrealität entgegengestellt werden. Es muss ein Raum geschaffen werden, der frei ist von denen, die die Hochschule und somit einen großen Teil unseres Lebens kontrollieren. Ein solcher Raum kann nicht durch die Gnade der Rektorate geschaffen werden. Er muss von denen die einen solchen Raum wollen selbst aufgebaut werden.

  • Auftakt des Bildungsstreiks in Bremen

    Nach kurzfristigem Aufruf durch den Asta der Hochschule Bremen, fanden sich heute um 12:00 Uhr rund 20 Studierende in den Räumen des AStA ein, um den aktiven Protest gegen die Verwirtschaftlichung des gesamten Bildungssystems auch in Bremen zu verwirklichen.

    Spontan wurden Kartons und Transparente bemalt, Puppen, die stellvertretend für die Studierenden, die nun keine Zeit mehr haben und deswegen nicht demonstrieren gehen können, aufgestellt und geschlossen in die Mensa am Neustadtswall gegangen.
  • Akademische Feierstunde der Hochschule ohne Teilnahme des AStA

    Heute (21.05.2010) haben die Absolventinnen und Absolventen des Jahrgangs 2009 im Rahmen einer akademischen Feierstunde ihre Urkunden überreicht bekommen. Der AStA hat seine Teilnahme an dieser Feierstunde abgesagt, da mindestens 77 Studierende der 2009 ausgelaufenen Diplomstudiengänge keinen Abschluss erhalten haben. Eine zweite Chance bekommen sie nicht!